2022-12-09_Indian Balance

Elfi ist bei sportlichen Aktivitäten etwas konsequenter als ich und nimmt schon seit Jahren an einer Indian-Balance-Gruppe teil.
Die Teilnehmer bekommen dabei immer auch sinnvolle Sprüche und einige davon darf ich euch heute in meinem Mail schicken.

Am Ende des Mails gibt es dann eine kleine Geschichte zum Nachdenken und – in Memoriam Karl Merkatz – ein paar Sprüche des legendären Mundls.
Und dazwischen natürlich auch ein paar Witze.
(Nur damit ihr gleich am Anfang wisst, was ihr heute lesen wollt!)

Liebe Grüße und ein schönes drittes Adventwochenende.

Peter

 

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Sammle keine Dinge, sondern Augenblicke und genieße jeden einzelnen davon.

 

Am Ende eines jeden Tages ist nur wichtig, dass ein schöner Moment dabei war, der dich lächeln ließ.

 

Glück ist …
mit dem Gedanken einzuschlafen, dass morgen ein wunderbarer Tag wird.

 

Höre mit deinem Herzen, lerne von deinen Erfahrungen und sei immer offen für etwas Neues.
(Weisheit der Cherokee)

 

Nichts ändert sich, bis man sich selber ändert.
Und plötzlich ändert sich alles.

 

Gerade als die Raupe dachte, ihr Leben sei zu Ende, begann sie zu fliegen.

 

Nicht Höher, Schneller, Weiter
Sondern: Langsamer, Bewusster, Menschlicher

 

Die schönsten Zeiten im Leben sind die kleinen Momente, in denen du spürst, du bist zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

 

Mein wahrer Reichtum liegt nicht in den Dingen, die ich besitze, sondern in Momenten, die mein Herz berühren.

 

Gedanken sind wie Seifenblasen, die du auf eine Weltreise schickst.

 

Heilung bedeutet nicht, dass die Verletzung noch nie da war.
Es bedeutet, dass die Verletzung Dein Leben nicht weiter bestimmt.

 

Nimm dir Zeit zum Träumen, es ist der Weg zu den Sternen.

 

Das Leben ist ein Spiegel.
Wenn du hineinlächelst, lächelt es zurück.

 

Ich mag …
Träume, die gelebt werden.
Umarmungen, die von Herzen kommen.
Meine Freunde, Kaffee am Morgen, Frühstück im Bett.
Den Geruch nach einem Sommerregen.
Erinnerungen, die mich zum Lächeln bringen.
Absolute Stille, einfach nur dasitzen und den Moment genießen.
Angelächelt werden, ohne selber gelächelt zu haben.
Lachen, bis mir die Tränen kommen.
Merken, dass ich lebe.

 

Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, damit unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.
(Indianische Weisheit)

 

Wunder beginnen immer dann, wenn wir unseren Träumen mehr Energie geben, als unseren Ängsten.

 

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„Deutsch sein heißt,
mit einem japanischen Auto zu einem Irish Pub zu fahren,
um ein tschechisches Bier zu trinken,
auf dem Rückweg einen türkischen Kebab oder eine italienische Pizza mitzunehmen,
sich zu Hause auf schwedische Möbel zu lümmeln,
um amerikanische Serien auf einem südkoreanischen Fernseher zu gucken.

Es heißt, sich ein Ferienhaus auf Mallorca zu kaufen,
für den Skiurlaub nach Österreich zu fahren,
von thailändischen Frauen zu schwärmen und eine rumänische Putzfrau zu haben.
Aber das Wichtigste am Deutschsein: auf ‚die Ausländer‘ zu schimpfen.“

(Gilt das nicht manchmal auch für Österreich sein.)

 

„Und jetzt runter mit den Klamotten, ich will dich vernaschen.“
„Schatz! Kannst du bitte deinen Schokoweihnachtsmann essen, wie jeder andere auch?“

 

„Die Anderen in deinem Alter sind schon viel reifer als du.“
„Das tut mir aber sehr leid für die Anderen!“

 

 

 

Frau: „Was wünscht du dir dieses Jahr zu Weihnachten?“
Mann: „Ich weiß nicht.“
Frau: „Gut, dann schenk ich dir noch 1 Jahr zum Überlegen.“

 

 

Das letzte Bild habe ich von einem lieben Freund aus Wien bekommen.
Kann ich so nicht bestätigen, nachdem Elfi und soeben ein tolles Wochenende bei Freunden und unserer Tochter in Wien verbracht haben.
Mit einem sehr freundlichen Straßenbahnfahrer, einer genialen Hazel Brugger und einigen tollen Christkindlmärkten, wobei der beim Belvedere (siehe Beitragsbild) für uns neu war und uns sehr gut gefallen hat.

 

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Die Insel der Gefühle

Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel.

Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause: Der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle. Und natürlich lebte auch die Liebe dort.

Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel. Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.

Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: „Reichtum, kannst du mich mitnehmen?“
„Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich.“

Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. „Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?“
„Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen”, antwortete der Stolz, „hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen.“

Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: „Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.“
„Oh Liebe“, sagte die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss.“

Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.

Plötzlich aber rief eine Stimme: „Komm Liebe, ich nehme dich mit.“
Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen
zu fragen.

Später fragte die Liebe das Wissen: „Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?“
„Ja sicher“, antwortete das Wissen, das war die Zeit.“
„Die Zeit?“ fragte die Liebe erstaunt, „warum hat mir die Zeit denn geholfen?“

Und das Wissen antwortete: „Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.“

 

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Wie versprochen in Memoriam Karl Merkatz ein paar legendäre Sprüche des genialen Edmund Sackbauers, genannt Mundl!

„Hearst, mei’ Bier is’ net deppert!“
(Wahrscheinlich der berühmteste Spruch vom Mundl bzw. seinem Autor Ernst Hinterberger)

„Du Nudlaug!“
(Ebenfalls unvergessen)

 

„Wann i amoi mit mein Vater so g’redt hätt’, dann hätt’ er ma a Watschn gebn, dass ma 14 Tog da Schädl wockelt.“
(Mundl hielt nichts von antiautoritärer Erziehung.)

 

„Scheiß Tapetn, oba damit!“
(Und er war auch seiner Zeit voraus.)

 

„Jetzt hau’n ma uns ein gepflegtes Bier in die Venen … „
(Er hatte auch sehr gute Ideen!)

 

„Aber ihr Sohn hat gesagt …“
„Sogns net Sohn zu eahm. Des is a Trottl!!!“
(Mein Lieblingsspruch von ihm, zu einem Kreditvermittler.)

 

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Klug ist’s nicht, aber geil:

Freitagmorgen im Büro.
Die KAFFEEMASCHINE ist kaputt.
So wird es auch später im POLIZEIBERICHT stehen.

 

 

Filmtipp aus meiner Kindheit/Jugend:

Der Bockerei (1981)

Regie:              Franz Antel
Darsteller:        Karl Merkatz, Ida Krottendorf, Alfred Böhm, Heinz Marecek

Zu sehen auf:   Hoffentlich bald in einer TVThek.

Nach dem Tod von Karl Merkatz war es für mich klar, dass ich mir den Bockerer nochmals anschaue. Vor allem auch deshalb, weil ich ihn mir schon vor fast einem Jahr aufgenommen habe und bisher noch nicht dazu gekommen bin.

War eine gute Entscheidung.
Auch wenn der Film vielleicht etwas zu simpel und zu rührselig ist, die Botschaft des einfachen Mannes, der sein Leben nach seinen Grundsätzen leben will, kommt sehr gut herüber.
Und die dargestellten Typen sind bekannt und man sich gut vorstellen, dass diese wirklich so in der damaligen Zeit agiert haben.
Und wäre es nicht schön, wenn wir unsere Geschichte auch mit einem Kartenspiel und dem Spruch „Ihr Blatt, Herr Rosenblatt!“ beenden könnten.

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