2017-04-07 – Karwoche mit braven Witzen

In der Faschingsausgabe unseres Hartberger Pfarrblattes gibt es schon seit Jahren einige dem Fasching entsprechende gestaltete Seiten.
Heuer durften auch meine Tochter und ich daran mitwirken und ich habe dazu u.a. auch einige christliche Witze geschickt.

Da diese nicht nur fürs Pfarrblatt, sondern auch für die Fastenzeit tauglich sind, beglücke ich also auch euch heute damit.
(Ihr müsst nur alle lesen, im Pfarrblatt wurden sie entsprechend selektiert.)

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende.

Peter

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Jede Fähigkeit kommt dadurch in Gefahr, dass sie nicht beherrscht wird.
(Tse-Tang der Ältere)

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Vorige Woche war das Thema ja „Das Paradox (oder Paradoxon) unserer Zeit“.
Ein lieber Kollege hat mir daraufhin das kürzeste Paradoxon (Widerspruch in sich) geschickt, das wir sicherlich auch des Öfteren schon gesagt haben:

         „Geh kumm!“

 

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Habe eine neue Rätselquelle entdeckt!!
Ab jetzt nerve ich euch wieder mit meinen monatlichen Rätseln.
Zum Aufwärmen gibt es aber ein einfaches, das sogar ich geschafft habe!

Welche Kachel fehlt in der unteren Reihe?

 

Sorry, aber Rätsel und Grafiken gibt es aus rechtlichen Gründen nur in meinem freitäglichen Originalmail.
Falls du dieses Mail auch regelmäßig bekommen möchtest, schicke bitte ein Mail an joke@gamperl.at .

 

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Pfarrblatt – Fasching 2017   –  WITZE

 

„Warum“, fragt Gretchen den Pfarrer, „dürfen eigentlich Frauen nicht Priester werden?“
„Damals, als Jesus beim letzten Abendmahl die Apostel als Priester eingesetzt hat“, erklärt Hochwürden, „da war eben keine Frau dabei!“
„Ach“, wundert sich Gretchen, „aber ein Argentinier war dabei?“

 

Ein Kardinal und ein Oberrabbiner genießen nebeneinander die Speisenfolge bei einem Bankett, als der Kardinal bemerkt, dass sein Nachbar den köstlichen Schinken unberührt lässt.
„Ihr und Euer koscheres Essen“, stichelt der Kardinal, „das ist doch überholt, wann wollen Sie mit diesem Irrglauben denn endlich aufhören?“
Der Rabbiner kontert gelassen: „Sobald Sie mich zu Ihrer Hochzeit einladen, Eminenz!“

 

Vor jeder Mahlzeit erbittet der Pfarrer Gottes Segen, nur heute greift er sofort zu Messer und Gabel.
Die Pfarrersköchin sieht überrascht, wie er ohne Tischgebet zu essen beginnt und fragt nach dem Grund.
„Für alles, was sie mir heute serviert haben“, antwortet der Herr Pfarrer ungerührt, „habe ich den Herrn ja auch schon gestern und vorgestern um seinen Segen gebeten!“

 

„Komm doch auch zum Kirchenchor!“, versucht Hannes seinen Freund zu überreden, „dort spielen wir Karten, trinken und feiern gemeinsam und es wird gelacht und sogar getanzt!“
„Ja, aber“, wundert sich der Freund, „singt ihr denn nicht?“
„Na sicher, auf dem Weg nach Hause!“

 

Im Religionsunterricht wird über das heilige Sakrament der Ehe und über die kirchliche Trauung gesprochen.
„Traditionell“, erzählt der Herr Pfarrer, „trägt die Braut ein festliches weißes Kleid, weil Weiß die Farbe der Freude ist und sie mit dieser Farbe ausdrückt, dass der Hochzeitstag der schönste Tag in ihrem Leben ist!“
„Ja, aber“, meldet sich Udo, „warum ist der Anzug des Bräutigams dann traditionell schwarz?“

 

Aufgeregt vertraut sich die 17-jährige Nadine dem Herrn Pfarrer an.
„Auf dem Weg zur Kirche hat der Siggi mich einfach ganz frech geküsst!“
„Da warst du sicher entrüstet!“
„Aber natürlich!“, bekräftigt das Mädchen, „jedes Mal!“

 

„Halten Sie die Existenz eines allwissenden Wesens für möglich?“ fragt ein Meinungsforscher eine Passantin.
„Was heißt MÖGLICH??!“, lautet die verwunderte Gegenfrage der Frau, „eben dieses Wesen habe ich geheiratet!“

 

Eine junge Braut erzählt dem Dorfpfarrer begeistert von ihrem zukünftigen Ehemann: „Ich bin so glücklich, so einen Mann gefunden zu haben.
Er bewundert alles an mir! Meine Hände findet er schön, meine Haut zart, meine Figur perfekt, meine Stimme melodisch und meine Erziehung ausgezeichnet.“
„Und was finden Sie an ihm bewundernswert?“, erkundigt sich Hochwürden.
„Na, seinen wirklich guten Geschmack!“

 

Warum möchte die Diözese Eisenstadt das Erzählen von Witzen an einem Samstag verbieten?
Weil sonst am Sonntag während des Gottesdienstes alle zu lachen beginnen.

 

Auf die Frage des Pfarrers, warum er den Gottesdienst nicht mehr besuche, antwortet ein Gemeindemitglied:
„Es tut mir leid, aber ich finde, in der Kirche sitzen zu viele Heuchler!“
„Ja aber“, wendet der Pfarrer freundlich ein, „dann kommt es ja auf einen mehr auch nicht mehr an!“

 

„Grüß Gott, Herr Huber“, spricht der Herr Pfarrer ein Gemeindemitglied an, „warum sehe ich Sie denn seit einigen Monaten sonntags nicht mehr in der Kirche?“
„Ach, Herr Pfarrer“, antwortet der Mann, „meine Tochter hat vor einigen Monaten mit dem Harfenspiel begonnen.“
„Und deswegen wollen Sie nicht mehr in die Messe kommen?“, wundert sich der Pfarrer.
„Ich will ja deswegen“, erklärt der Mann, „auch nicht mehr unbedingt in den Himmel kommen!“

 

Der Herr Pfarrer beobachtet eine Ministrantin, die hingebungsvoll ein Hündchen streichelt. „Gehört der Kleine dir?“, fragt er interessiert.
„Nein“, seufzt das Mädchen, „leider lässt meine Mutter weder einen Hund noch eine Katze ins Haus!“
„Und“, erkundigt sich der Pfarrer, „wie sieht das denn bei deinem Vater aus?“
„Ach“, meint das Mädchen, „ja, den lässt sie schon rein!“

 

Voller Stolz sagt der Messner zum Pfarrer: „Die Predigt war heute wieder beeindruckend! Ich habe in der ersten Reihe einen Mann bemerkt, der wegen deiner Worte sogar in Tränen ausgebrochen ist.“
„Ja, den Herren habe ich auch bemerkt“, seufzt der Pfarrer, „das war mein ehemaliger Theologieprofessor!“

 

Ein Mann bittet seinen Arzt um Hilfe: „Ich schnarche immer sehr laut!“
„Ja“, nickt der Arzt verständnisvoll, „und da fühlt sich Ihre Frau wohl gestört?“
„Meine Frau?“, wundert sich der Mann, „nein, die nicht, aber alle anderen in der Kirche!“

 

Bei der Ministrantenrunde mit dem Thema Priesterweihe will der Pfarrer wissen: „Was ist wohl der Grund dafür, dass die Priesterweihe den Männern vorbehalten ist?“
„Ganz klar“, antwortet ein Junge, „wenn Frauen predigen, dauert das viel zu lange!“

 

„Ich habe gegen das neunte Gebot verstoßen“, bekennt ein Ministrant reuig bei der Beichte.
„Du hast begehrt deines Nächsten Weib?“, fragt der Pfarrer beunruhigt, „wie denn das?“
„Ja, wissen Sie“, erklärt der, „Hansis Mutter bäckt viel bessere Kuchen als meine!“

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