2026-03-20_Tod und Auferstehung – Ostern kommt

Es gibt Momente, auf die man wartet und dann ist man doch überrascht, dass sie kommen.

Am vorigen Samstag ist meine Schwiegermutter zuhause, im Kreis ihrer Familie, friedlich eingeschlafen, nachdem ihre letzten Wochen von schwerer Krankheit und großem Leid bestimmt waren.

Bei aller Trauer bleibt der Gedanke an ihre Erlösung und vor allem die Erinnerung an einen sehr liebevollen und gütigen Menschen, der sehr bescheiden aber glücklich gelebt hat und uns in vielen Dingen ein Vorbild war.

Sie hatte es in ihrem Leben nicht immer leicht, sie musste den Tod ihres geliebten Mannes und zwei ihrer Kinder verkraften, war aber in und mit ihrem Leben glücklich und – wie es meine Frau so gut beschrieben hat – eine Meisterin der kleinen Freuden und Geschenke.
Besonders ihre elf Enkelkinder waren ihr eine große Freude, auf die sie früher sehr oft geschaut hat und die auch immer bei ihr willkommen waren.

Nicht nur ihre Schoko-Bananen, die wir in den letzten Jahren verlässlich zu unseren Geburtstagen bekommen haben, werden uns sehr fehlen.

In diesem, auch ihrem Sinne wünsche ich uns allen eine hoffnungsvolle Zeit bis Ostern.

Peter

 

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Die Witze hätten ihr wahrscheinlich gefallen:

Jesus kommt mit seinen Jüngern zum letzten Abendmahl ins Restaurant und sagt:
„Wir hätten gerne einen Tisch für 26 Personen.“
Der Kellner: „Aber ihr seid doch nur 13!“
Jesus: „Ja, aber wir sitzen alle auf derselben Seite.“

 

Der Mann zu seiner Frau: „Schatz, wie lange brauchst du noch zum Putzen?“
„Etwa eine Stunde. Aber wenn du mir hilfst, geht es schneller!“
„Nein, eine Stunde ist schon okay!“

 

Zwei Psychiater unterhalten sie über die Patienten, die im Wartezimmer sitzen.
„Der Mann da rechts ist völlig durchgedreht, weil eine junge Kollegin ihn nicht heiraten wollte“, sagt der eine zu seinem Kollegen.
„Und der Mann daneben?“
„Der ist durchgedreht, weil sie ihn geheiratet hat.“

 

 

Und diesen Text habe ich damals vor 10 Jahren, als mein Schwiegervater plötzlich verstorben ist, geschrieben:

Ich wage den Traum,
einen Gott zu haben.

Ich träume von einem,
der meinem Leben Weite gibt
und Raum, den ich durchwandern kann
ohne Angst und voll Vertrauen.

Ich träume von einem,
der mich hält und führt,
auch wenn ich seine Hand
nicht immer spüre.

Ich träume davon,
dass er ein gutes Ende für mich hat,
auch wenn ich vor den Scherben
meines Lebens sitze.

Ich träume davon,
dass einer stärker ist
als meine Ohnmacht.

Ich träume davon,
dass einer mich liebt
in meiner Verletzlichkeit
und meiner Schuld.

Ich träume von einem,
der meinem Leben Weite gibt.

Ich wage den Traum,
einen Gott zu haben,
und getraue mich,
diesen Traum zu leben.

(Burghard Ebenhöh)

 

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Einige von euch werden sich am Mittwoch am Abend gewundert haben, als dieses Mail von mir gekommen ist.

Hallo xxxxx.
Also irgend passt es ganz gut, dass ich am 18. wieder mit meinen 18+ Mails anfange.
Stoff habe ich in den letzten zwei Jahren ja genug gefunden und daher komme ich einem mehrfach geäußerten Wunsch gerne nach.
Viel Spaß beim Lesen und eine schöne Zeit bis zum Wiederschreiben!
Peter

Nun, auch das hat indirekt mit dem Tod meiner Schwiegermutter zu tun.
Ich wollte nämlich mein 18Plus-Mail (das mit den wirklich blöden und unanständigen Witzen) nach über zwei Jahren auch wieder einmal verschicken und habe es für den 18.3. vorbereitet.
Aufgrund des Todesfall habe ich dann aber beschlossen, es erst am 18. April zu schicken, dabei aber nicht bedacht, dass der Anfang schon versandbereit war und auch geschickt wurde.

Das hat jetzt aber auch einen Vorteil:
Wenn du dieses Mail NICHT bekommen hast, du es aber in Zukunft bekommen willst, gib mir bitte einfach kurz Bescheid.
Wenn du das Mail bekommen hast – und es auch in Zukunft bekommen willst – brauchst du nichts tun.
Bzw. gib mir bitte Bescheid, wenn du das Mail nicht mehr bekommen willst.

 

Ein Kommentar

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