Passagen aus dem Roman von Valerie Fritsch

 

„Was man nicht über die Lippen bringt, bringt man auch nicht übers Herz.“

„Wie der Großvater starb und alle mit gebeugten Rücken standen am Grab…“

„Die Alten sterben im Herbst, wenn das Land kahl und verletzliche wurde, so als wären sie Früchte, die schlussendlich geerntet und mitgenommen wurden.“

„Anton Winter wuchs in einem riesigen Garten in einer Zeit auf, als man noch in ein Schicksal hineingeboren werden konnte.“

„Während die einen den Fortschritt verdammten, schmähten die anderen den Stillstand.“

„Der Schnee hatte den Garten sorgfältig unter sich begraben, seine Formen und Gestalten gerundet und verpackt.“

„Ein Narr, der nichts von Abschied wusste.“

„Die Musik belebte das Haus wie ein Luftzug.“

„Niemand konnte bleiben, wer er war.“

„Sie schaute auf die brennende Stadt wie in ein beruhigendes Lagerfeuer, das rote Haar im Schnee, als brannte auch ihr Kopf ab.“

„Er sah wie der Mensch obdachlos wurde, ohne Himmel über sich und ohne Erde unter sich.“

„Alle kamen sie in den Garten.“

Winters Garten

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Ein Gedanke zu „Winters Garten

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