„Das beherzte Experiment mit der Eigenverantwortung, kann in weiten Teilen Europas und so auch in Österreich als beendet betrachtet werden.“
Vorstandsmitglied der Lungenheilanstalt Linz Bernd Lamprecht warnt Ende Oktober im ZiB2-Interview eindringlich vor der Überlastung der intensivmedizinischen Kapazitäten in Österreich.

 

„Preaching to the converted.“
Bundespräsident Alexander Van der Bellen wünscht sich ein noch flächdeckenderes Mittragen der Schutzmaßnahmen aller Bürgerinnern und Bürger. („Den Bekehrten predigen“)

 

„Wer sich um Nebenwirkungen bei der Covid-19-Impfung sorgt, ist noch kein Hardcore-Impfgegner.“
Carina Kerschbaumer hat eine klare Meinung.

 

„Die Impfentscheidung wird extrem emotional beurteilt, das hat nichts mit rationalen Überlegungen zu tun.“
Mediziner und Autor Herwig Kollaritsch vertraut der Impfung.

 

„Ich glaube, dass es kontraproduktiv ist, wenn wir von einer Impfpflicht reden. Ich selbst werde mich impfen lassen.“
NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger vertraut den Zulassungsbehörden und plädiert für die Freiwilligkeit.

 

„Es zipft jeden an, sich an die Maßnahmen zu halten, das ist uns bewusst.“
Innenminister Karl Nehammer bei der Verkündung des zweiten harten Lockdowns.

 

„Wenn die größten Probleme dieses Winters darin liegen, dass man Geschenke nun gelassen im Internet bestellt anstatt sich in der Hektik des Kaufhausgewühls zu stressen und dass man beim Skilauf auf den wärmenden Wodka mit Feige verzichten muss, dann ist das nicht Jammern auf hohem, sondern auf gar keinem Niveau.“
Konrad Paul Lissmann zu den wahren Problemen der Österreicher.

 

„Ganz Österreich wartet heute darauf, eingesperrt zu werden. Ein Tag wie jeder andere für Karl-Heinz Grasser.“
Peter Klien mit einem zynischen Vergleich kurz vor dem zweiten Lockdown.

 

„Ich kann weiterhin in jeden Baumarkt und in jedes Schuhgeschäft gehen, aber ich kann nicht ins Theater. Und es gibt nirgendwo so sichere Innenorte wie in Theatern.“
Markus Müller, Intendant des Staatstheaters in Mainz, zum „Kultur-Lockdown“.

 

„Was zu oft gesagt wird, verliert seine Wirkung, auch wenn es nach wie vor Gültigkeit beanspruchen kann.“
Thomas Götz zu den Regierungsmaßnahmen und Hygienaufforderungen.

 

„Viel ist von Eigenverantwortung die Rede. Sie setzt aber vor allem Selbstkritik und Selbstreflexion voraus. An der mangelt es leider vielerorts. Die peinlich niedrige Beteiligung bei den Covid19-Tests sind kein Systemfehler, sondern ein Spiegel der Gesellschaft.“
Gerhard Hofer, Redakteur der Presse, geht mit Personen, die sich nicht testen haben lassen, hart ins Gericht.

 

„Bis zum Sommer werden wir ausreichend Impfstoffe haben, um alle Menschen, die sich impfen lassen wollen, bis in den Sommer hinein geimpft zu haben.“
Clemens Martin Auer arbeitet als Covid-Sonderbeauftragter im Gesundheitsministerium und versprühte im Ö1-Morgenjournal Optimismus.

 

„Jesus hätte Oma dieses Jahr nicht besucht. Aber stattdessen vielleicht […] telefonisch beigebracht, Skype, Facetime, WhatsApp-Video zu benutzen.“
Christian Stöcker, Professor für digitale Kommunikation, zu neuen Kommunikationswegen mit Großeltern.

 

„Natürlich ist es traurig, wenn ältere Menschen jetzt Weihnachten womöglich allein zu Hause verbringen müssen. Aber nicht so traurig wie der einsame Tod auf der Intensivstation.“
Stöcker weiter mit einem drastischen Vergleich.

 

„Die Kultur hat sich um einen vorbildlichen Umgang mit den Vorschriften besonders bemüht, insofern trifft es die Falschen.“
Johannes Rauchenberger vom Kulturzentrum der Grazer Minoriten zu Verfehlungen der Regierungsarbeit bezüglich Kultur-Schließungen.

 

„Anders als Flinten dürfen etwa Waffen des Intellekts oder der Liebe (Anm.: Kontaktlose Bücherabholung) nicht mehr über den Ladentisch, vielleicht, weil sie Sicherheit stärker gefährden.“
Uwe Sommersguter mit einem Denkzettel an die Regierung bezüglich der uneinheitlichen Öffnungsregelungen.

Corona-Zitate (Teil 5)

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