2017-12-07_Der schwarze Punkt

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Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen.

 

Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite.
Dazu erklärte der Professor folgendes:
„Ich möchte Sie bitten, das aufzuschreiben, das Sie dort sehen.“

Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.
Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

 

Nun lächelte der Professor und sagte:
„Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.
Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen …….

 

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw.

 

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmen Sie die schwarzen Punkte wahr, doch richten Sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in ihrem Leben und teilen sie es mit anderen Menschen!

 

Mit diesem Text, den mir eine liebe (Ex)Arbeitskollegin voriges Jahr geschickt hat, wünsche ich euch ein ruhiges, besinnliches (und verlängertes) zweites Adventwochenende.

 

Liebe Grüße

Peter

 

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Wer hasst, ist taub. Wer neidet, ist blind.
Wer zürnt, der lahmt.
Und wer liebt, hat alle Gebrechen auf einmal.
(Tse-Tang der Ältere)

 

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Ich habe mittlerweile meinen Vortrag über meinen persönlichen Jakobsweg bereits dreimal halten dürfen und konnte dabei bereits fast 1.700 Euro für einen guten Zweck sammeln.

Da es mein Ziel ist, insgesamt 3.242 – also für jeden gegangenen Kilometer einen – Euro zu sammeln, darf ich meinen Vortrag noch ein paarmal halten.

 

Wobei mich der nächste Termin besonders freut, denn er ist am kommenden Wochenende in meinem Nachbardorf.

Samstag, 16.12. um 18.00 Uhr bei Bauernbrot Nöhrer, Unterdombach 14

 

Vielleicht hat ja der eine oder andere von euch aus der näheren Umgebung ja dazu Lust, sich mit mir für fünf Stunden auf den Jakobsweg zu begeben!!  😉

Näheres könnt ihr auf meiner Homepage ( http://www.gamperl.at/jakobsweg/pilgerreise-2018/  ) nachlesen.
Ich freue mich auf jeden Fall auf euren Besuch.
(Und ihr bekommt auch in der Pause eine kleine Führung in einem tollen bäuerlichen Betrieb.)

 

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Eigentlich habe ich mir voriges Jahr einen Artikel über das Entrümpeln, den ich  mymonk.de  gefunden habe, für meine heurigen Adventmails vorgemerkt.

Aber als ich dann auf der dazugehörigen Homepage geschaut und etwas gestöbert habe, habe ich ein paar indianische Weisheiten und vor allem diesen Spruch entdeckt und ich habe etwas umdisponiert.

 

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden. Das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten.

Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: „Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.”

“Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?” fragte der Junge.

“Der Wolf, den ich füttere.” antwortete der Alte.

 

Den gibt es auch noch auf der Seite:

Ich bin ein alter Mann und ich habe viel Schreckliches erlebt, doch das meiste davon ist zum Glück nie eingetreten.
(Mark Twain)

 

Und falls ihr den ursprünglich geplanten Artikel nachlesen wollt, hier ist der Link dazu: http://mymonk.de/entruempelung/

 

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Und zum Schluss noch ein kleiner Nachtrag:

 

 

Ein Gedanke zu „2017-12-07_Der schwarze Punkt

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